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Reisetagebuch

Zeitenwechsel – Silvester auf Tahiti

Was passiert, wenn man am anderen Ende der Welt ohne Jetlag aufwacht, einem Erdbeerkuchen das Überleben sichert und unverhofft einer Hüterin alter Geschichten begegnet?

Der vierte Tag meiner Reise führt mich tief hinein in einen stillen Übergang.
Ohne Jetlag beginne ich den Morgen im Garten meiner Unterkunft auf Tahiti – begleitet von Hahnenschrei und Windspiel, wach und ganz im Moment.

Was als kleine Alltagsaufgabe beginnt, wird schnell zur Herausforderung: ein Erdbeerkuchen als Gastgeschenk, transportiert auf dem Motorrad bei tropischer Hitze. Später folge ich den Spuren von James Cook und Georg Forster entlang der Westküste der Insel – und stoße durch einen Zufall auf eine Begegnung, die diesen Tag prägt. Eine alte Frau, Hüterin einer verborgenen Kultstätte, öffnet mir einen Ort, der auf keiner Karte verzeichnet ist, aber voller Geschichte steckt.

Ein stiller Ort auf Tahiti, bewahrt von Wissen und Geschichten, die älter sind als jede Straße.

Ein stiller Ort auf Tahiti, bewahrt von Wissen und Geschichten, die älter sind als jede Straße.

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Hitze und Herzlichkeit, endet der Tag im Zeichen des Jahreswechsels. Kurz vor der Datumsgrenze, umgeben von Stimmen, Lachen und Vorfreude, wird aus diesem Reisetag ein leiser Zeitenwechsel.

Dieser Tag hat viele Zwischentöne, die sich schwer festhalten lassen. Einige davon erzähle ich im Reisetagebuch-Podcast weiter – leise, persönlich und unterwegs.

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Jessica Welt

Seit etwa drei Jahren lasse ich auf meinen Reisen einen GPS-Tracker mitlaufen und füge alle zurückgelegten Routen in diese Karte ein. Strecken, die ich auf dem Landweg zurückgelegt habe, kennzeichne ich orange, welche, die ich zu Fuß gelaufen bin in grün und die, die ich auf dem Wasser per Boot oder Schiff bewältigt blau.