Derzeit arbeite ich im Wald von Biķernieki an einem Ort des Grauens. Mehr als 35.000 Menschen - jüdische Familien, politische Häftlinge und sowjetische Kriegsgefangene - wurden hier erschossen. Ihre Leichen wurden in 55 Massengräbern verscharrt, später wieder ausgegraben, verbrannt, ihre Knochen zermahlen und hier im Gelände verstreut.
Der Weg durch die Massengräber im Wald ist von Betonstelen gesäumt, die mit Davidstern, Kreuz und Dornenkrone die Opfergruppen symbolisieren. Sie sind gelegentlich Ziel von Vandalismus. Mit unserem ehrenamtlichen Team vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorgereinigen wir sie und streichen sie mit einer Spezialfarbe, von der sich Schmiereien leichter entfernen lassen.
Seit zwei Wochen arbeite ich ehrenamtlich im Wald von Biķernieki (Riga, Lettland), wo Zehntausende erschossen wurden.
Wer die Spur zu dieser Mordstätte zurückverfolgen will, kann vor der eigenen Haustür anfangen Ein Großteil der Menschen stammte aus unseren deutschen Städten.
Nach einer Zwischenübernachtung in Frankfurt/Oder habe ich eben im Bus des großen deutschen Reiseveranstalters "Y-Reisen" bei herrlichem Morgenlicht den deutsch-polnischen Grenzfluss überquert. Später wechsele ich auf unser neues, gespendetes Technikfahrzeug des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Die ersten 500 km der gut 4000 km meiner Lettland-Reise zum Arbeitseinsatz für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge habe ich heute Morgen mit meinem Motorrad absolviert. Nun hat es zwei Wochen Urlaub und wartet in einer Halle des Lufttransportgeschwaders 62 auf mich, während meinen Weitertransport dankenswerterweise die Bundeswehr übernimmt.
Für einige Jahre lebte und arbeitete ich als Auslandskorrespondentin in Thailand. In dieser Zeit erlebte ich politische Unruhen, militärische Einsätze und Ausgangssperren in Bangkok. Gleichzeitig lief der Urlaub auf Phuket, Koh Samui oder in Pattaya vielerorts nahezu normal weiter. Politische...
Ein ruhiges Audio-Reisetagebuch über eine lange Reise in die Südsee.Jede Folge ist ein kurzer, persönlicher Moment unterwegs – erzählt aus Flughäfen, von Überfahrten, aus Inselnächten und Zwischenräumen. Kein Video, nur Stimme, Geräusche und Gedanken.
In der siebten Staffel meines Reisepodcasts Voyage 2 Go folge ich den Spuren des jungen Georg Forster und Captain James Cooks rund um die Welt. „Reise um die Welt 2.0“ verbindet ihre historische Expedition mit den Orten, Menschen und Geschichten der Gegenwart.
Ein Arbeitstag in der Südsee. Wind, Wärme, ein Ventilator und erstaunlich viel Konzentration. Auf Hiva Oa zeigt sich, wie produktiv Unterwegssein sein kann.
Ein Banjo über dem Meer, ein Boot auf dem Rückweg und ein Mann, der mehr über die Welt verstanden hat als viele Bücher. Auf den Marquesas wird Zeit plötzlich greifbar – und Geschichte persönlich.
In der dritten Staffel meines Reisepodcasts „Voyage to Go“ führt mich die Tiger-Tour quer durch Südostasien: von Bangkok über den wilden Westen Thailands und Malaysia bis nach Singapur und Sumatra. Eine Reise mit dem Motorrad, über tropische Inseln, durch uralte Regenwälder, auf Vulkane und bis an die Nordspitze der indonesischen Insel.
In der 44. Folge meiner Reise durch die philippinische Inselprovinz Palawan verlasse ich El Nido mit der Fähre und fahre auf die nächstgrößere Insel Busuanga mit ihrem Hafen Coron. Dort tauche ich ab, mache wieder einen Tauchschein und schwebe unter Wasser über das japanische Weltkriegswrack der Okikawa Maru. Dann verlasse ich Busuanga, Palawan, die Philippinen und meine „Letzte Grenze Palawan“...
Die 25. Podcast-Folge begleitet uns erneut auf eine faszinierende Reise mit dem jungen Georg Forster an Bord der HMS Resolution unter dem Kommando von Captain Cook. Diese Episode bietet eine Mischung aus Entdeckungen und Herausforderungen.
Der Pony-Express war ein als Reiterstafette organisierter Postbeförderungsdienst in den Vereinigten Staaten und für rund ein Jahr die schnellste Postverbindung in Nordamerika. Der Pony-Express nahm am 3. April 1860 den Betrieb auf.
Im Jahr 1979 eröffnete das erste Kapselhotel im Innenstadtbezirk Umeda in Osaka. Geplant und gestaltet wurde es von dem japanischen Spitzenarchitekt Kisho Kurokawa. Seitdem hat diese platzsparende und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit einen Siegeszug um den Erdball angetreten. Sie sind auch als Pod Hotels oder Wabenhotels bekannt.
Wer nach Athen reist und von dort aus weiter zu den griechischen Inseln möchte, muss oft den Fährhafen von Piräus erreichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, vom internationalen Flughafen Athen (Eleftherios Venizelos) dorthin zu gelangen. In diesem Blogbeitrag werde ich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Transportmittel erläutern und erklären, warum ich persönlich die Metro für die...