Engagement

Engagement

Ich bin überzeugt, dass eine Gesellschaft davon lebt, dass Menschen Verantwortung übernehmen – unabhängig von Geld, Karriere oder persönlichem Nutzen. Ehrenamtliches Engagement ist für mich deshalb kein Hobby, sondern ein selbstverständlicher Teil meines Lebens.

Schon als Jugendliche engagierte ich mich im Technischen Hilfswerk. Später folgten die Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst. Selbst während meiner Jahre als Auslandskorrespondentin in Südostasien blieb ich diesem Gedanken treu und arbeitete ehrenamtlich im Rettungsdienst in Bangkok.

Auch während meiner Zeit als Auslandskorrespondentin in Südostasien engagierte ich mich ehrenamtlich als Rettungssanitäterin im Rettungsdienst in Bangkok.

Auch politisch habe ich Verantwortung übernommen. Mehr als zehn Jahre war ich ehrenamtliche Stadtverordnete im Frankfurter Stadtparlament und engagierte mich darüber hinaus im Ortsbeirat. Die Möglichkeit, das unmittelbare Lebensumfeld mitzugestalten und Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, war für mich stets ein wichtiger Antrieb.

Heute liegt der Schwerpunkt meines ehrenamtlichen Engagements beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort leite ich internationale Arbeitseinsätze, arbeite mit Freiwilligen unterschiedlicher Generationen zusammen und setze mich für Erinnerungskultur, Versöhnung und den Erhalt historischer Kriegsgräberstätten ein.

Ich halte das vielfältige ehrenamtliche Engagement für eine der großen Stärken Deutschlands und Europas. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Menschen ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten freiwillig für andere einsetzen. Umso wichtiger ist es, diese Kultur des Mitmachens zu bewahren und weiterzugeben.

Ob im Bevölkerungsschutz, in der Kommunalpolitik oder in der Erinnerungsarbeit – im Mittelpunkt stand für mich immer derselbe Gedanke: anderen Menschen zu helfen, Gemeinschaft zu gestalten und Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Ehrenamt ist für mich kein Kapitel meines Lebenslaufs, sondern ein Teil meiner Identität.