Einen ersten Eindruck von Kampala verschaffe ich mir auf einer Bodaboda (Moped) Fahrt durch Kampala. Irgendwann erreichen ich auch das Ufer des Victoria-Sees und den dortigen Ggaba Markt. Hier kann man alle Lebensmittel kaufen, vor allem aber Fisch. Zum Fischfang im Victoria-See gibt es aber eine bedrückende Geschichte:
In einem dichtbesiedelten Stadtviertel mit problematischer Infrastruktur für die einkommensschwache Bevölkerung ("Slum") laufe ich den Leuten heute durch die Wäsche und störe sie beim Mittagessen.
In den Krater-Seen des Kibaale Forest Nationalparks im Westen Ugandas leben zahlreiche Flusspferde. Obwohl es keine genauen Statistiken darüber gibt, weiß man, dass sie für den Menschen gefährlicher als beispielsweise Löwen oder Krokodile sein können. Deswegen ist hier für mich ganz klar, wer von uns beiden nach Sonnenuntergang keine Spaziergänge mehr am Seeufer unternimmt.
Die großen Krokodile sind auf Tauchstation, spähen aber von dort die Gewohnheiten ihrer zukünftigen Opfer oft schon Wochen vorher aus. Ich dagegen weiß nicht mal, was es heute zum Mittagessen gibt. Der Kazinga-Kanal ist einer der bedeutendsten Teile des Queen-Elizabeth-National-Park und ist Heimat für eine Vielzahl von Vögeln und Tieren. Hier lebt die weltweit dichteste Population an Flusspferden und Nilkrokodilen. Deshalb ist dieses Wassergebiet ein beliebtes Ziel für den Safaritourismus.
Elefanten kommen auch hierher, um zu trinken. Vor allem, wenn es lange nicht geregnet hat, sodass sie nur am Kanal Wasser finden können. Als ich jedoch den Kazinga-Kanal besuchte, war gerade ein Sturm durch das Gebiet des Queen-Elizabeth-Nationalparks gezogen und die Wasserlöcher in der Gegend gut gefüllt. Die Elefanten waren deshlab nirgends zu sehen.
Einen ersten Eindruck von Kampala verschaffe ich mir auf einer Bodaboda (Moped) Fahrt durch Kampala. Irgendwann erreichen ich auch das Ufer des Victoria-Sees und den dortigen Ggaba Markt. Hier kann man alle Lebensmittel kaufen, vor allem aber Fisch. Zum Fischfang im Victoria-See gibt es aber eine bedrückende Geschichte: In den 1960er Jahren wurden in einem Experiment 35 Nilbarsche im Viktoriasee ausgesetzt, eine Raubfischart, die bis dahin nicht in diesem See vorkam. Ziel war es, mit diesem vermehrungsfreudigen Speisefisch die regionale Fischwirtschaft zu fördern. Doch die Folgen dieses Eingriffes in die Natur waren ungeahnt katastrophal für die Fauna des Sees – innerhalb von 30 Jahren wurden durch den gefräßigen Räuber über 400 verschiedene Fischarten ausgerottet.
Als Einstimmung auf die Motorradreise durch Uganda bin ich heute mit dem Stadtführer Richard auf seinem Bodaboda-Moped durch Kampala gefahren. Auch in den Slums waren wir zu Besuch.
Nach dem dringend benötigten Schlaf einer erholsamen Nacht bin ich heute Morgen im Kibaale Forest aufgewacht. Noch ein bisschen zerknautscht und heiser spaziere ich am Ufer desKrater-Sees entlang, an dem am Abend noch nie Flusspferde unterwegs waren.
Heute habe ich bei meiner Moto Safari durch Uganda ein bisschen Staub aufgewirbelt und selbst mindestens genau so viel abgekriegt. Die Strecke führt durch den Kibaale Forest im Westen Ugandas.
Für einige Jahre lebte und arbeitete ich als Auslandskorrespondentin in Thailand. In dieser Zeit erlebte ich politische Unruhen, militärische Einsätze und Ausgangssperren in Bangkok. Gleichzeitig lief der Urlaub auf Phuket, Koh Samui oder in Pattaya vielerorts nahezu normal weiter. Politische...
Ein ruhiges Audio-Reisetagebuch über eine lange Reise in die Südsee.Jede Folge ist ein kurzer, persönlicher Moment unterwegs – erzählt aus Flughäfen, von Überfahrten, aus Inselnächten und Zwischenräumen. Kein Video, nur Stimme, Geräusche und Gedanken.
In der siebten Staffel meines Reisepodcasts Voyage 2 Go folge ich den Spuren des jungen Georg Forster und Captain James Cooks rund um die Welt. „Reise um die Welt 2.0“ verbindet ihre historische Expedition mit den Orten, Menschen und Geschichten der Gegenwart.
Ein Arbeitstag in der Südsee. Wind, Wärme, ein Ventilator und erstaunlich viel Konzentration. Auf Hiva Oa zeigt sich, wie produktiv Unterwegssein sein kann.
Ein Banjo über dem Meer, ein Boot auf dem Rückweg und ein Mann, der mehr über die Welt verstanden hat als viele Bücher. Auf den Marquesas wird Zeit plötzlich greifbar – und Geschichte persönlich.
In der 35. Podcast-Folge begleiten wir Georg Forster und die Crew der HMS Resolution bei ihrer Erkundung der Südseeinsel Raiatea. Sie empfangen den Inselherrscher Orea und andere Anführer an Bord, die über die umliegenden Inseln berichten, was auf frühere weite Seefahrten der Völker hindeutet. Georg reflektiert über eine von Tupaia erstellte Karte, die möglicherweise teilweise erfundene Inseln...
In der 73. Folge von Voyage2Go History betritt die Crew der HMS Resolution Neuland – nicht nur geographisch, sondern auch in ihrer Wahrnehmung des „Fremden“.
Im Mai 1774 erlebt Georg Forster auf Raiatea einen bewegenden Abschied und tiefe Einblicke in die Glaubenswelt Polynesiens.
Santiago de Cali, auch bekannt als Cali, ist nicht nur die Hauptstadt des Departamentos Valle del Cauca, sondern auch die drittgrößte Stadt Kolumbiens. Mit ihrer beeindruckenden Geschichte, geografischen Lage und vielfältigen Identität spielt die Stadt eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen und kulturellen Gefüge des Landes.
Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, beherbergt eine schier endlose Vielfalt atemberaubender Landschaften. Von den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains bis zu den endlosen Weiten der Prärien - Kanada bietet Reisenden eine unvergleichliche Reiseerfahrung. Und wenn es darum geht, diese Vielfalt zu erleben, gibt es kaum einen besseren Weg als eine Fahrt auf dem legendären Trans Canada...
Die Amischen sind eine Glaubensgemeinschaft mit Wurzeln in der reformatorischen Täuferbewegung, die überwiegend in den USA lebt, aber überwiegend von Südwestdeutschen oder Deutschschweizern abstammt. Sie sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch. Die Bezeichnung leitet sich vom Namen ihres Begründers Jakob Ammann ab. Vom Hauptstrom der Täufer, den Mennoniten, trennten sich die Amischen im...