Faraja-Waisenhaus mit Fragezeichen

Faraja 3Gleich nach dem Besuch des Enjivai-Waisenhauses, das etwa 30 Fahrminuten außerhalb der tansanischen Regiopole Arusha liegt, den Betrieb aber noch nicht aufgenommen hat, spazierten wir zu Fuß zu einem Waisenhaus in der Nähe. Es ist weithin bekannt und viele junge Menschen aus dem Ausland leisten dort für einige Wochen Freiwilligendienst.
Ein US-Amerikaner, der mit mir im gleichen Hostel wohnte, hatte sich zwei Wochen „Volunteering“ als Englischlehrer und Betreuer vorgenommen. Eben aus diesem Grund suchten wir die Waisenhäuser und deren Betreiber auf, um uns nach dem Bedarf an Freiwilligen und den Unterbringungsmöglichkeiten zu erkundigen.

Im zweiten Waisenhaus, der „Faraja Orphanage“, wurden wir sofort von Kindern umringt, die alle unsere Hand halten wollten und wenige Minuten später kam der Direktor hinzu, bat uns in den Schlafsaal der Kinder, die überraschend bereitwillig Plastikstühle herbeischleppten.
Sobald wir saßen wurden ins wenige Monate alte Kleinkinder auf den Schoß gesetzt und der Direktor begann, ohne, dass wir Fragen gestellt hätten, mit einem sehr routinierten Vortrag in Swahili über das Waisenhaus. Ebenso routiniert wurde der Monolog simultan für uns ins Englische übersetzt.

Ein Besuch im Enjivai Waisenhaus

Heute habe ich das Enjivai Waisenhaus besucht und dort mit den Betreibern über ihre Pläne für die Zukunft und die Vorbereitungen für das neue Dach gesprochen. Denn noch ist das Haus nicht fertig und die Kinder sind noch bei Verwandten untergebracht.

Mit dem Kanu auf dem Duluti-Kratersee

Seit einer Woche bin ich nun unterwegs im Großen Afrikanischen Grabenbruch, wo der moderne Mensch vor vielen Hunderttausend Jahren entstand und von wo er in die ganze Welt auszog. Im Gepäck hatte er die neu entwickelten Fähigkeiten, die ihn von allen anderen Lebewesen unterscheiden: Kreativität, Fürsorge und Intelligenz.
Heute habe ich mit einer australischen Reisebekanntschaft mit dem Kanu den Duluti-See erkundet, der eigentlich ein mit Grundwasser vollgelaufener, 700 Meter tiefer Vulkankrater ist.

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Ankommen in Dar es Salaam

Wer am Julius-Nyerere-Flughafen von Tansanias heimlicher Hauptstadt Dar Es Saalam ankommt, hat zwangsläufig schon einige Stunden Flug, meist mit Umsteigen, hinter sich. Weil der Flughafen nicht so groß ist, erreicht der Flieger schnell das Gate.
Dass man aber all zu lange auf das aufgebenen Gepäck warten muss, soll niemandem Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Denn wer (wie ich) bei der Ankunft ein "Visa-on-Arrival" muss, ist ohnehin erst mal eine gute Stunde beschäftigt.
Wenn keine Fehler unterlaufen, man unnütz in der falschen Schlange ansteht und wieder zurück geschickt wird. denn das System ist undurchsichtig und nach meiner Beobachtung vor Ort, kommt etwa jeder Zehnte an der einen oder anderen Stelle ins Schleudern.

Bilderalbum Panama

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