Zehn Jahre lang - zwei Wahlperioden - war ich die sicherheitspolitische Sprecherin meiner Fraktion im Frankfurter Rathaus und die stellvertretende Ausschussvorsitzende des Rechts- und Sicherheitsausschusses der Stadtverordnetenversammlung. Weil ich selbst beginnend mit dem Technischen Hilfswerk, über die Feuerwehr bis hin zum Rettungsdienst in Deutschland und Thailand einige wesentliche Stationen im "Blaulichtgewerbe" durchlaufen habe, bin ich der Zunft während meiner ganzen parlamentarischen Arbeit treu geblieben. Ich habe zahlreiche Freiwillige Feuerwehren besucht und im Rahmen meiner Möglichkeiten Unterstützung für ihre Belange geleistet. Ich habe das erste Mal im C-Führungsdienst auf der Bereichsleitungswache 2 im Gallus hospitiert. Später dann auf der Wache 1, dem Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzzentrum. Ich war bei den Tauchern und bei der Flughafenfeuerwehr. Jetzt geht mein Mandat im Stadtparlament zu Ende und damit auch die Zeit in der ich die Möglichkeit hatt, die Frankfurter Feuerwehr aus so großer Nähe zu beobachten und zu begleiten. Deshalb habe ich nun ein letzte Mal die Möglichkeit genutzt, wiederum auf der Feuerwache 2 im C-Einsatzführungsdienst zu hospitieren. Damit schließt sich nicht nur der Kreis der besuchten Feuerwehrstandorte, sondern ich habe es auch nicht weit nach Hause. Ich wohne nämlich schräg gegenüber und habe die Feuerwehr deshalb auch weiterhin zwangsläufig im Blick.

Gerade bin ich in der für mich letzten Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Frankfurt. Heute mit Schwerpunkt Erinnerungskultur und neben den ernsten und bedeutenden Themen fühlt man sich auch etwas an die 70er erinnert, weil alle so lange Haare haben.
Heute bin ich in der für mich letzten Sitzung des Rechts- und Sicherheitsausschusses, wo uns berichtet wird, dass neulich die Entschärfung einer 500 kg-Weltkriegsbombe wegen Unvernünftiger viermal unterbrochen werden musste. Da wundert es kaum, dass auch das mit dem Maskentragen so oft nicht klappt. Mit denen schützt man ja auch sich und andere.
Die Werkfeuerwehr der InfraSite Griesheim wurde aufgelöst. Gleichzeitig sucht das Deutsche Rote Kreuz in Frankfurt händeringend nach einer Möglichkeit zur Unterbringung von Personal und Gerät, beispielsweise des in letzter Zeit häufig bei Bombenfunden in Anspruch genommenen Betreuungszuges.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:
Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, die Gebäude der Werkfeuerwehr Griesheim nach Ende ihrer bisherigen Nutzung dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen?

Ehrenamtlich für die Stadt Frankfurt am Main Tätigen kann in Anerkennung ihrer Verdienste die Römerplakette verliehen werden. Die ehrenamtlichen im Katastrophenschutz Tätigen machen sich mit großem Engagement nicht nur um Menschen in Frankfurt verdient, sondern arbeiten ganz konkret der Katastrophenschutzbehörde und damit der Stadt Frankfurt zu.
Daher frage ich den Magistrat:
Sollten die langjährigen Leistungen der Ehrenamtlichen des Frankfurter Katastrophenschutzes künftig auch mit der Verleihung der Römerplakette anerkannt werden?
Antwort des Oberbürgermeisters:
Bereits in der Vergangenheit wurde angeregt, Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen konkret der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Römerplakette auszuzeichnen. Anlässlich dieser Anregung wurde das Rechtsamt der Stadt Frankfurt am Main um Prüfung gebeten. Im Ergebnis wurde diese Möglichkeit verneint, da die Verleihung der Römerplakette an die Voraussetzung geknüpft ist, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit für die Stadt Frankfurt wahrgenommen wird. Dies ist gemäß § 21 HGO gegeben, wenn eine unentgeltliche Mitwirkung an der Erfüllung gemeindlicher Aufgaben besteht. Erforderlich ist daher, dass die Wahrnehmung der betreffenden Aufgaben der Gemeinde und nicht einem anderen Rechtsträger obliegt.
Derzeit wird im Magistrat über einen Beschluss zur Änderung der Magistratsehrungsordnung beraten. Dort wird beispielsweise als Alternative die Schaffung einer sogenannten "Ehrenmünze" vorgeschlagen.
Mit dem Motorrad durch die kolumbianischen Anden: La Vuelta Colombiana führt über spektakuläre Hochgebirgspässe, durch schlammigen Dschungel und trockene Wüsten – eine Reise voller Abenteuer, Begegnungen und beeindruckender Landschaften.
Mit Voyage to Go lade ich meine Hörerinnen und Hörer ein, mich auf meinen Reisen zu begleiten. Authentische Erlebnisse, spannende Begegnungen und fundierte Hintergrundinformationen machen jede Staffel zu einer akustischen Entdeckungsreise.
Menschen, Reisen und Geschichte – das sind die Themen meiner Podcasts. Was mit einem Format für die Aidshilfe Frankfurt begann, hat sich zu mehreren Podcast-Reihen entwickelt, die heute auf den großen Podcast-Plattformen und auch in englischer Sprache veröffentlicht werden.
Ein Roller, eine Insel und ein Tag voller kleiner Entscheidungen. Und am Ende eine Absage, die sich nicht wie ein Verlust anfühlt, sondern wie ein leiser Ruf zurück zu dem, was von Anfang an gemeint...
Rauer Seegang, wenig Schlaf und ein Wiedersehen im Hafen: Tag 27 bringt mich zurück nach Tahiti.
Ein Arbeitstag in der Südsee. Wind, Wärme, ein Ventilator und erstaunlich viel Konzentration. Auf Hiva Oa zeigt sich, wie produktiv Unterwegssein sein kann.
In dieser Podcast-Folge geht mein Roadtrip durch Texas weiter. Ich verlasse die Rodeo-Stadt Vernon und fahre ein langes Stück nach Süden. Mein Ziel: San Antonio. Doch bevor ich dort ankomme, spricht man Deutsch und auf einmal stehe ich neben einer Atombombe.
Heute geht unsere Reise weiter und wir ziehen zusammen in die Wildnis des ältesten Urwaldes der Welt, in den Tama Negara im Herzen der malaiischen Halbinsel. Doch vorher werde ich mitten in der Nacht auf der Landstraße ausgesetzt.
In der 44. Folge meiner Reise durch die philippinische Inselprovinz Palawan verlasse ich El Nido mit der Fähre und fahre auf die nächstgrößere Insel Busuanga mit ihrem Hafen Coron. Dort tauche ich ab, mache wieder einen Tauchschein und schwebe unter Wasser über das japanische Weltkriegswrack der Okikawa Maru. Dann verlasse ich Busuanga, Palawan, die Philippinen und meine „Letzte Grenze Palawan“...
Wer Griechenland verstehen will, sollte nicht nur auf antike Tempel blicken. Das Nationale Historische Museum zeigt die Geschichte des modernen Griechenlands – geprägt von Aufständen, Kriegen und dem Ringen um Freiheit. Ein Ort voller Bilder, Geschichten und überraschender Einblicke.
Der Pony-Express war ein als Reiterstafette organisierter Postbeförderungsdienst in den Vereinigten Staaten und für rund ein Jahr die schnellste Postverbindung in Nordamerika. Der Pony-Express nahm am 3. April 1860 den Betrieb auf.
Manila, die Hauptstadt der Philippinen, ist eine moderne Wunderstadt, die mit ihrer beeindruckenden alten Architektur, hoch aufragenden Wolkenkratzern, hektischer Straßenkultur und köstlichem Essen fasziniert. Doch hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich eine Stadt, die wie 16 Städte in einer ist, voller Wahnsinn und Chaos.