
Heute Abend bin ich im Mousonturm in der Frankfurter Fassung von "All the Sex I've Ever Had", in der Menschen über 65 alles berichten, was sie über ihr Sexleben in Erinnerung haben.
Auf Studienreise in Oslo in die norwegische Nationaloper, dann weiter nach Dänemark in den Kopenhagener Zoo, dann ins königlich-dänische Schauspielhaus, dann wieder ins Schauspielhaus und dann mit dem Boot rüber ins Opernhaus. Man wusste in die letzten Tagen wirklich nicht, wo einem der Kopf steht.
Danke ARTE.
Dafür, dass du nach dem Abendprogramm mit drei Stunden Tanztheater und gelben Untertiteln dann immerhin im Spätprogramm noch Beiträge wie neulich das Freddie Mercury-Porträt zeigst.
Denn es war genau die biografische Hälfte, die dem Film „Bohemian Rhapsody“ gefehlt hat.
Als „keimfrei“ bezeichnete ein Bekannter das Hollywood-Epos um das Leben des Queen-Leadsängers.
Ein schmachtender Blick nach einem auf dem Herrenklo verschwindenden Trucker, etwas tuntiger Plausch in Sektlaune mit einem Radiomoderator. Später zwei, drei Küsse von Mann zu Mann und ein gutes Dutzend Statisten in Lederkleidung. Darin erschöpft sich weitgehend die Darstellung des schwulen Lebens des ikonenhaften Rockstars.
Gleichzeitig legen die Macher Mercurys inneres Outing und das Bekenntnis zu sich und seiner Sexualität über den Zeitabschnitt seines Karrieretiefpunkts und die seelischen und physischen Niederlagen. Schließlich gebietet es dann das Hollywood-Pathos, dass mit der reumütigen Rückkehr in den Schoß der Hetero-Queen-Familie das für den HIV-Infizierten Freddie bestmögliche Happy End erreicht ist. Feuchte Augen kriegte man im Kinosessel zwar, danach bleibt trotzdem der Eindruck, man habe ein retuschiertes Bild gesehen.
Danke also ARTE, für die Anekdote, dass Freddie Mercury während der Arbeit an seinem Solo-Album besonders darunter litt, dass Michael Jackson immer ein Lama mit ins Aufnahmestudio brachte.
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Eigentlich nur für ein dreitägiges Seminar angereist, hatte ich plötzlich unerwartet mehrere Stunden Zeit, die ich in der Nürnberger Altstadt verbringen konnte. Bei der Navigation meines kurzen Fußmarsches vom Hauptbahnhof zum Hotel per Google Maps war mir das Germanische Nationalmusuem in der Karte in unmittelbarer Umgebung angezeigt worden. Ein Name, der mir schon aus vielen anderen Museumsbesuchen geläufig war. "Das hier ist eine originalgetreue Replik. Das Original steht im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg", hieß es dort oft. Nun ergab sich also die überraschende Gelegenheit, "die Originale" zu sehen. An dem Tag, an dem erneut die Corona-Maßnahmen angezogen werden mussten, wies ich am Eingang mein Impfzertifikat vor und kaufte die Eintrittskarte für acht Euro. Den kostenlosen Plan des Museums ließ ich versehentlich an der Kasse liegen, holte ihn aber wieder ab und im Germanischen Nationalmuseum braucht man ihn wirklich.
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An meinem ersten vollen Tag in Kyoto habe ich den Schrittzähler auf 20.000 hochgetrieben. Und dabei bin ich einen großen Teil der Strecke mit der U-Bahn gefahren. Beim ersten Mal sogar als Schwarzfahrerin, weil mir nicht klar war, dass mein Japan Rail Pass nicht für die U-Bahn gilt. Durch die Schranke bin ich aber trotzdem gelangt, weil ich schneller war als der Schließmechanismus. Erst bei der Rückfahrt klärte mich dann ein Bahnmitarbeiter auf.
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park rund um den Kaiserpalast kehrte ich zu einem bodenständigen Frühstück in einem Frühstückslokal ein, dessen Zielpublikum sonst vor allem Studierende der nahen Kyoto University sind.
"[...] Jessica Purkhardt (Grüne) regte gar einen Kongress zum Thema an. Vielleicht sogar im Jüdischen Mueseum, das am Dienstag eröffnet hatte, und das von den Stadtverordneten vorzüglich gepriesen wurde. [...]"
Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 23.10.2020
"[...] Jessica Purkhardt (Grüne) regte gar einen Kongress zum Thema an. Vielleicht sogar im Jüdischen Mueseum, das am Dienstag eröffnet hatte, und das von den Stadtverordneten vorzüglich gepriesen wurde. [...]"
Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 23.10.2020
"Im Schatten des Hauses, in der Sonne des Flußufers bei den Booten, im Schatten
des Salwaldes, im Schatten des Feigenbaumes wuchs SIDDHARTA auf,..."
Ein Werk, das ich in vielen Teilen auswendig kann und bei dem ich besonders dankbar bin, noch eine Karte für die Vorstellung im Schauspiel Frankfurt bekommen zu haben.
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{flickr photo=48265170766 align=right size=small}"Schöne Dinge sind einfach schön.
Wer weiß, sieht es nicht. Aber ohne es zu sehen, weiß man nichts. Besser als zu erklären, wann, wo und wie ein Gegenstand benutzt wurde, sollte es ausreichen, einfach zu sagen, dass er schön ist. Entsprechend ist das Herz der Volkskunst, Schönheit in den handgemachten, alltäglichen und von unbekannten Handwerkern hergestellten Gebrauchsgegeständen zu sehen.
Schönheit hat keine Grenzen."Taro Maruyama
So steht es im Eingangsbereich des Matsumoto Folkcraft Museum. Ein kleines Museum, das sich der Bewahrung und Sammlung von kunsthandwerklichen Alltagsgegenständen verschrieben hat. In den offiziellen Sightseeing-Broschüren, in meinem Reiseführer und auch beim Online-Portal TripAdvisor kommt dieser Geheimtipp aber leider gar nicht vor. Ich habe auch nur von einer Freundin von diesem kleinen Museum erfahren.
In der vierten Staffel meines Reisepodcasts „Voyage to Go“ durchquere ich Nordamerika von der Atlantik- bis zur Pazifikküste. Mit dem Amtrak-Zug, dem Mietwagen und auf dem Pferderücken führt mich der „Coast to Coast Roundup“ von Rhode Island über Texas und den Westen der USA bis nach Calgary in...
In der dritten Staffel meines Reisepodcasts „Voyage to Go“ führt mich die Tiger-Tour quer durch Südostasien: von Bangkok über den wilden Westen Thailands und Malaysia bis nach Singapur und Sumatra. Eine Reise mit dem Motorrad, über tropische Inseln, durch uralte Regenwälder, auf Vulkane und bis an...
In der zweiten Staffel meines Reisepodcasts „Voyage to Go“ werde ich Teil der Besatzung des Segelschulschiffs Alexander von Humboldt II . Von Bremerhaven aus geht es durch die Nordsee bis vor die schottische Küste – mit Wachdienst, Segelmanövern, eisigen Nächten, Seekrankheit und einer Begegnung...
Ein Banjo über dem Meer, ein Boot auf dem Rückweg und ein Mann, der mehr über die Welt verstanden hat als viele Bücher. Auf den Marquesas wird Zeit plötzlich greifbar – und Geschichte persönlich.
Ein grauer Himmel über Huahine, Ukulelenklänge vom Hafen und ein Gefühl, das man auf Reisen am liebsten vermeiden möchte: Heimweh. Ein Tag, der schwer beginnt, sich langsam entfaltet und unter einem...
Ein Tag, der nach Umkehr roch, wurde zu einem Tag, der bleibt. Strömender Regen, Wasser in den Schuhen und ein junger Begleiter aus Huahine führten mich zu Orten, die ich allein nie gefunden hätte.
Mit dem Motorrad durchquere ich den Süden der philippinischen Insel Palawan und fahre von der Sulu-See über die Berge an die Westküste und an das Südchinesische Meer. Zuerst treffe ich auf die Gefängnis-Farm von Iwahig und dann droht mir das Benzin auszugehen.
Meine Coast 2 Coast Roundup-Reise durch Nordamerika kommt in dieser Folge 4000 Kilometer weiter, denn ich verlasse Texas mit dem Fernzug „Texas Eagle“ und wechsele dann in den „California Zephyr“, der mich über die Rocky Mountains und dabei durch die atemberaubenden Canyons von Colorado trägt.
In der Geschichte, die ich euch in dieser Staffel erzähle, reisen wir in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem jungen Georg Forster auf dem Segelschiff Resolution unter dem Kommando von Captain Cook um die Welt. In dieser 13. Folge der Reise feuern sie auf der Entenjagd im Wald ihre Gewehre ab, als rings um sie her Geschrei losbricht und sie flüchte müssen stoßen sie auf weitere...
Ein Badeurlaub und gutes Make-up – geht das? Absolut! Es gibt erschwingliche Flüssig-Eyeliner, die den Strandtest bestehen. Aber Vorsicht, nicht alle taugen etwas.
Vanderbilt kam als viertes Kind zur Welt. Seine Vorfahren väterlicherseits stammten aus der Gemeinde De Bilt in der Provinz Utrecht, Niederlande. Die ursprüngliche Form des Familiennamens lautete van der Bilt, das heißt „aus De Bilt“. Diese Vorfahren wanderten 1650 aus. Vanderbilts Vater war ein armer Bauer und verdiente zusätzlich Geld mit Boottransportgeschäften im New Yorker Hafen. Vanderbilt...
Offizielle Regelungen für eine Genehmigung zum Rafting auf dem Gran Canyon Für nichtkommerzielle Flussreisen auf dem Colorado River durch den Grand Canyon Nationalpark ist eine Flusserlaubnis erforderlich. Es liegt in der Verantwortung des Genehmigungsinhabers und jedes Teilnehmers der Reise, alle in diesem Dokument aufgeführten Vorschriften zu kennen und zu befolgen sowie alle anderen geltenden...