GAB-Magazin: "Was in schwülen New Yorker Nächten so alles passieren kann"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

„Ich hab‘ noch keinen einzigen Traum wahr werden sehen auf der Christopher Street“, lässt Roland Emmerich einen Protagonisten in seinem „Stonewall“-Epos von 2015 sagen, damit das Publikum mit dem Kenntnisstand der Nachgeborenen wissend in sich hinein schmunzeln kann.

Denn wenige Tage darauf findet in der Chronologie des Films in einer schwülen New Yorker Nacht des ausgehenden Juni des Jahres 1969 mit dem Aufstand vor dem Stonewall Inn in eben jener Straße das Ereignis statt, das zum Ausgangspunkt einer weltweiten Emanzipationsbewegung von Lesben, Schwulen, Transgendern und Queers wurde.

Seitdem erinnern wir uns mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten in den Sommermonaten daran, entweder in Anspielung auf den Geburtsort der Bewegung als „Christopher-Street-Day“ oder auf den damals auf immer mehr Lippen laut gewordenen Schlachtruf „Gay Pride“ und erneuern alljährlich unsere Forderungen nach Akzeptanz und Gleichstellung und dem Ende von Diskriminierung und Ausgrenzung.

Wissenswert ist dabei, dass heute wie damals die Diskussionen um den richtigen Weg zur Erreichung dieser Ziele geführt werden.

Man werde als Homosexueller am ehesten akzeptiert, wenn man Anzug und Krawatte trage, meinten die, die ihre Rechte politisch und juristisch erstreiten wollten. Doch waren es erst die unangepassten Queers, die den Stein wirklich ins Rollen brachten.

Damals wie heute liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Wo genau verhandeln wir jeden Sommer wieder neu.

(Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 27. Juli 2017)

Frankfurter Neue Presse: "Diese 21 Kandidaten kämpfen um zwei Direktmandate"

[...] Zwischen diesen Bewerbern können sich die Wähler entscheiden: Wahlkreis 182: Matthias Zimmer (CDU), Oliver Strank (SPD), Jessica Purkhardt (Grüne), Achim Kessler (Linke), Horst Reschke (AfD), Nicola Beer (FDP), Pawel Borodan (Piraten), Michael Weingärtner (Freie Wähler), Nico Wehnemann (Die Partei), Corinna Koske-Jones (MLDP), Marianne Arens (SGP).[...]

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 19. Juli 2017)

Frankfurter Rundschau: "Ehe für alle ist nur der Anfang"

"Deshalb, so die Frankfurter Stadtverordnete und Bundestagskandidatin Jessica Purkhardt (Grüne), müsse der Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz um das Thema Homo- und Transphobie erweitert werden."

(Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 16. Juli 2017)

GAB-Magazin: "Unvohersehbare Entwicklungen im Allgemeinen und die 'Ehe für alle' im Besonderen"

Die monatliche Kolumne von Jessica Purkhardt

Dass unsere heutige Welt aus den Fugen geraten sei, ist eine schnell daher gesagte Floskel, die sich aber in Anbetracht der Verwerfungen, denen sich die Menschheit in den zurückliegenden Jahrhunderten ihrer Geschichte gegenüber sah, objektiv beurteilt nicht zu halten ist.

Aber offenbar sind die Entwicklungen in der Welt nicht mehr so vorhersehbar wie in den vergangenen Jahrzehnten. So ist der Mann, den wir vor einem Jahr wegen seiner Wahlkampf-Possen und seiner eigenwilligen Haartracht nur müde belächelt haben heute Präsident des mächtigsten Landes der Erde, das er seit seinem Amtsantritt ohne erkennbare politische Leitlinien führt. Dabei hemmt diese Unberechenbarkeit nicht nur die Bemühungen der internationalen Partner um den Frieden in der Welt oder zumindest faire Wirtschaftsbeziehungen, sondern führt gelegentlich, wie etwa beim Schutz des Weltklimas, gleich zu einer Absage an die gemeinsam vereinbarten Vorsätze.

(Der ganze Artikel im GAB-Magazin vom 28. 6. 2017)

Frankfurter Neue Presse: "Stadtteilinitiative Koblenzer Straße ist bald heimatlos"

[...] „Die Sorge, dass diese Räume irgendwann gekündigt und hochpreisig auf den Markt geworfen werden, kommt nicht überraschend“, erklärt Grünen-Ortsbeirätin Jessica Purkhardt, gelegentlicher Gast bei den Barabenden. [...]

Schon vor ein paar Jahren kündigten sich nach der Übernahme des Hauses durch die Petri GbR und nach ersten Beschwerden über Lärm gewisse Differenzen an. „Für den Ortsbeirat 1 war ein Antrag vorbereitet, um SIKS im Falle einer Kündigung nach Ersatzräumlichkeiten zu helfen“, sagt Jessica Purkhardt. Dann habe man diesen Antrag wieder zurückgezogen, da sich die Lage zwischenzeitlich entspannt habe. [...]
(Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 20. Juni 2017)