Heute morgen gießt es in Cali wie aus Eimern. Das ist gut, denn so fühlt man sich nicht verpflichtet noch weiter die Stadt zu erkunden, sondern kann es sich im Zimmer gemütlich machen und die letzten Reisevorbereitungen treffen. Beim Frühstück am Morgen haben Sean und ich unseren Mireisenden Aaron getroffen. Er stammt eigentlich aus Kanada, hat aber lange Zeit in Mexiko gearbeitet und ist nun schon seit einem Monat in Kolumbien unterwegs.
Heute morgen gab es zum Frühstück Reis und Bohnen mit einem Spiegelei oben drauf. Ich habe es gerne gegessen, denn es lohnt sich, sich frühzeitig daran zu gewöhnen, denn je mehr ich auf dieser Motorradreise in das Landesinnere vorstoße, umso öfter werde ich keine andere Wahl haben, als mich mit Reis und Bohnen und eventuell einem Spiegelei obendrauf zufrieden zu geben. Gestern habe ich schon am Flughafen Sean aus London getroffeb. Er wird ebenfalls mit auf dieser Tour durch Kolumbien sein und heute morgen hatten wir beim Frühstück das erste Mal die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wie sich herausgestellte, ist er ein sehr angenehmer, humorvoller und kultivierter Zeitgenosse und wir haben sofort gemeinsam eine Wanderung in die Innenstadt von Cali unternommen.