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Queer

  • Vom Winde verweht – Meine August-Kolumne im GAB-Magazin

    Es lebe der Sport – Meine Juli-Kolumne im GAB-Magazin

    In dieser Ausgabe von „Zwischen den Zeilen“ denkt Jessica Purkhardt darüber nach, warum Flagge zeigen nicht nur beim Flaggezeigen wichtig ist.

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  • Was darf man eigentlich noch sagen? - Meine Dezember-Kolumne im GAB-Magazin

    Wer darf eigentlich was noch sagen? Diese Frage geistert derzeit einmal mehr durch das winterliche Land und schon so manche*r gewerbsmäßige Meinungsbildner*in hat sich daran sehenden Auges die Finger verbrannt. Oft genug wird verwechselt, was man sagen kann, was man sagen darf und ob jeder etwas sagen soll – oder lieber nicht.
    Der erste Teil ist einfach: Sagen kann man als Meinungsäußerung alles. Wer aber die Rechte anderer dadurch verletzt, darf das nicht. Ein Blick in die sogenannten sozialen Medien genügt, um zu erkennen, dass die meisten Menschen, die glauben, sie sollten zu einem Thema etwas beisteuern, ihre diesbezügliche Eignung überschätzen. Fakt ist: Die Mehrheit der Menschen kennt sich mit der Mehrheit der Themen sehr wenig aus.
    Und noch ein Fakt: Die Mehrheit der Menschen kennt sich mit den Themen der Minderheiten unter den Menschen sehr wenig aus. Gute öffentliche Debatten, die die pluralistische Meinungs- und folgende Entscheidungsfindungen voranbringen, entstehen aber vor allem dann, wenn sie von Personen geführt werden, die außer einer Meinung noch substanzielle Sachverhalte, neue Informationen, spezielle Erfahrungen oder seltene Perspektiven beisteuern können. Solche Leute sollten viel öfter bei sich den Mut und bei den anderen das Gehör finden, um sich zu äußern. Alle anderen dürfen sich natürlich auch mitteilen – aber vielleicht nicht immer zuerst.

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  • Welcome to the Jungle - Meine April-Kolumne in GAB-Magazin

    Auf meiner letzten Reise wanderte ich unlängst durch einen tropischen Regenwald. Dabei stellte sich eine Empfindung ein, von der ich schon vielfach gelesen hatte, die ich nun aber selbst erfuhr: Der Dschungel ist mehr als Bäume, Tiere, Rankenwerk und Unterholz. Unwillkürlich gewinnt man in seinem Inneren das Gefühl, sich durch einen einzigen großen Organismus zu bewegen. Eine Symbiose, in der das einzelne Leben gleichzeitig auch Teil eines anderen ist. In der jedes Tier und jede Pflanze eine Nische für sich gefunden hat, den eigenen Lebensraum beansprucht und verteidigt und einen Platz hat, an dem es zu finden ist. Im Urwald gibt es die eigentümlichsten Kreaturen, die durch den Kampf ums Überleben so wurden, wie sie sind.

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  • Wer soll das bezahlen …? - Meine September-Kolumne im GAB-Magazin

    Die CSD-Saison im GAB-Land liegt hinter uns. Eine der größten Veranstaltungen war dabei wie üblich der Frankfurter Christopher Street Day. Ein grandioses Fest, bei dem die Veranstalter*innen sich redlich bemüht zeigten, mit der Zeit zu gehen und an der einen oder anderen Stelle Neuerungen zu wagen. Ein trauriger Tiefpunkt war der gewaltsame Übergriff auf queere Polizeiangehörige, die selbst an der Demo-Parade teilnahmen. Nun treibt die Diskussion die Frankfurter Szene um, wie gewährleistet werden kann, dass künftig wirklich alle CSD-Teilnehmer*innen sicher vor Gewalt und Ausgrenzung sind.

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  • Wille und Vorstellung – Meine Dezember-Kolumne im GAB-Magazin

    „Der menschliche Geist formt seine Realität oft auf unbewusste und zwanghafte Weise durch seine Vorstellungen.“

    Im Jahr 1819 veröffentlichte der Philosoph Arthur Schopenhauer sein Werk „Die Welt als Wille und Vorstellung“, in dem er zeigt, wie der menschliche Geist seine Realität oft auf unbewusste und zwanghafte Weise durch seine Vorstellungen formt.

  • Wo man singt, da lass dich nieder - Meine August-Kolumne im GAB-Magazin

    Wir sind mittendrin in einem Sommer voller Musik, in dem die „Pride Party“-Playlists rauf und runter laufen. Man spielt die Schlager und Evergreens, zu denen schwule Männer mitunter schon vor drei Generationen geschwoft haben, vor allem aber die über Jahrzehnte zu Hymnen gewordenen Songs der androgynen Pop-Combos und unvermeidlichen Diven der 1970er-Jahre bis heute.

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  • Zurück in die Zukunft – Meine Januar-Kolumne im GAB-Magazin

    "Die Bundespolitik lenkte das Land so lange per hü und hott, bis der Karren an die Wand gefahren war."

    Eins ist sicher: Im neuen Jahr müssen wir mit allem rechnen. Im alten konnten wir uns darin immerhin schon etwas üben, als in einigen Bundesländern Parteien an die Regierung kamen, die es im Vorjahr noch gar nicht gab, und die Bundespolitik das Land so lange per hü und hott lenkte, bis der Karren an die Wand gefahren war.