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Mig TrülMit einem Bauch, der um drei leckere Momos und einem Geist, der um viele gute Gespräche reicher ist, komme ich gerade zurück von der Vernissage der Ausstellung "Mig Trül" im Tibethaus Deutschland. Die Ausstellung zeigt die neuen Arbeiten der Künstlerin Elke Hessel. In ihren Arbeiten hat sich Hessel mit den "Acht Weltlichen Dharmas" (den täuschenden und den enttäuschenden Paaren: Ruhm und Schande, Gewinn und Verlust, Lob und Verleumdung, Glück und Unglück) auseinandergesetzt.
Dass die heute eröffnete Ausstellung das Täuschen als zentrales Thema trägt, gibt auch der Titel der Schau wieder: "Mig Trül" bedeutet wörtlich aus dem Tibetischen übersetzt "das Auge täuschen" und ist in der tibetischen Sprache der Begriff für Magie.

Das Tibethaus ist ein tibetisches Kulturinstitut und das einzige seiner Art in Deutschland. Die Einrichtung ist regional, überregional und international tätig und befindet sich in der Tradition der Tibethäuser in Neu Delhi und New York. Gegründet wurde es im Jahr 2005 und steht seitdem unter der Schirmherrschaft von Seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama.

Paulsplatz Protete gegen Dalai Lama

Wie bezeichnend: Auf dem Frankfurter Paulsplatz stehen Exil-Tibeter, die dem Dalai Lama dafür danken "in der Not Tibets Quelle der Hoffnung" zu sein gegenüber Nicht-Tibetern, die ihm vorwerfen "die Menschen Tibets als Kapital für das eigene Prestige" zu nutzen.

"Wir leben nur so lange, als wir neue Ideen haben und als wir uns bemühen, diese neuen Ideen zu realisieren. Etwas zu behüten, "conservare", ist eine schöne Sache. Aber die Welt besser zu machen als sie ist, dazu muss man ,"rerum novarum cupido", begierig nach neuen Dingen sein, dazu muss man Initiative haben, Gedanken haben und auch die Bereitschat, sie durchzuführen.

Erwin Ringel, österreichischer Psychiater

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