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jessica purkhardt illu„Panta rhei“ – „alles fließt“ ist einer der bekanntesten Lehrsätze des griechischen Philosophen Heraklit. Nicht zuletzt in Bezug auf die Zapfhähne und Cocktailshaker in den queeren Bars ist das derzeit zutreffend. Noch. Wer aber weiß, ob nicht demnächst doch wieder eine zweite Corona-Welle die vielen Partybilder von sich ungezwungen in den Armen liegenden Menschen aus meiner Instagram-Timeline schwemmt und für Monate wieder durch Lockdown-Selfies bei der Wohnzimmergymnastik ersetzt? Für viele Bereiche des Bar-, Klub- und Kleinkunstlebens, die kaum ein Wellental gespürt haben, wäre es der Untergang. Umso mutiger und bemerkenswerter ist, dass in der Frankfurter Szene Heraklits Sinnspruch des fortwährenden Formwechsels trotz Pandemie mit praktischer Bedeutung beladen wird. Denn hier vollzieht sich ein gelungener Generationenwechsel, bei dem Jung-Gastronom Max sowohl die Autographs Bar als auch die Blue Bar übernimmt. Erstere erhält wieder ihren Mädchennamen Tangerine, Letztere verschiebt er farblich ins wärmere Spektrum, sodass sie nun als Pink Bar reüssiert. Szene-Veteran Norbert weiß die über Jahre von ihm geführten Szene-Läden damit in guten Händen und eröffnete mir seine Übergabe-Entscheidung, wie es seine Art ist, leichthin mit einem Vers von Hermann Hesse: „Abschied nimmt die bunte Welt, / Die so lieb mir ward. / Hab ich auch das Ziel verfehlt, / Kühn war doch die Fahrt.“

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"Die Grünen indes halten das für den falschen Ansatz. Auch das größte Polizeiaufgebot könne gesellschaftliches Fehlverhalten nicht heilen, sagte die sicherheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Jessica Purkhardt, und warnte davor solche Problemlagen wie jetzt auf dem Opernplatz allein auf die Polizei abzuwälzen."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 22. Jul 2020

"Die Grünen-Fraktion im Römer warnte vor „eindimensionalen Lösungsansätzen“. Es reiche nicht, „bloß die Öffnung von Clubs zu fordern und für einzelne Bereiche ein mitternächtliches Betretungsverbot auszusprechen“, so die Fraktionsvorsitzende Jessica Purkhardt. Sie forderte „geordnete Open-Air-Partys auf geeigneten und attraktiven Freiplätzen“ in Kooperation von Clubs und Gastronomiebetrieben sowie der Stadt“

Der ganze Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. Juli 2020

jessica purkhardt illuIst queer sein in? Um diese Frage zu beantworten wäre zunächst zu klären, was queer bedeutet. Um das zu leisten, müsste diese Kolumnenspalte jedoch mehrere Meter nach unten verlängert werden. Die Lebensrealität zeigt jedenfalls, dass queer und LGBTIQ* nicht zwangsläufig deckungsgleich sein müssen. Beispielsweise haben viele Schwule, Lesben und transidente Menschen für sich einen Lebensentwurf gewählt, der von Queerness im Sinne der Wortbedeutung (leben und lieben jenseits der Mehrheitsgesellschaft) deutlich entfernt liegt. Anderseits leben und lieben viele Menschen sehr anders als die Mehrheitsgesellschaft, durchkreuzen Normen, stehen aber dennoch fest auf dem Boden von Heterosexualität und Cisgeschlechtlichkeit. Zu LGBTIQ* zählen sie genau genommen also nicht. Queer sind sie aber ohne Frage.

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jessica purkhardt illu„Küsschen, Küsschen!“ – „Lieber nicht.“ Es muss schon viel passieren, damit auf das Begrüßungsritual der schwulen Szene landauf, landab verzichtet wird. Ein Fledermausvirus, das sich auf einem Lebensmittelmarkt in der chinesischen Provinz den Menschen als neuen Wirt aussuchte, hat es dennoch geschafft. Nicht, dass wir nicht auch vorher schon in die Ellenbeuge gehustet und geniest hätten. Nur halt oft nicht in die eigene. Aber während weite Teile der Bevölkerung Klopapier horten und aus Angst vor dem Hungertod in Quarantäne notgedrungen sogar die bislang verschmähten Vollkornnudeln aufkaufen, zeigt sich die Szene vollkommen unpanisch. Das mag damit zusammen hängen, dass die Selbstbezeichnung „gay“ (lebenslustig, unbekümmert) nicht von ungefähr kommt.

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jessica purkhardt illuDer Name des einen lässt sich zumindest für die hiesigen Zungen gut aussprechen, der des anderen ist dagegen vergleichsweise sperrig. Beiden gemein ist – neben ihrer Homosexualität – die mutmaßlich vergebliche Anwartschaft auf einen politischen Spitzenposten ihres Landes.
Sowohl der deutsche Jens Spahn als auch der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg mussten sich dabei mit mal mehr, mal weniger subtilen homophoben Ressentiments herumschlagen.
Hierzulande sorgte sich die Boulevardpresse, ob denn Spahns christdemokratische Partei „modern genug für einen schwulen Kanzler“ sei. Auf der anderen Seite des Atlantiks fürchteten Kommentatoren derweil um die seelische Zerrüttung von Kindern und Jugendlichen durch einen Präsidenten Buttigieg, der gelegentlich mal seinen Ehemann küsst.
Ob Homosexualität in Deutschland und den USA des Jahres 2020 noch immer ein Ausschlusskriterium für die Ausübung eines politischen Führungsamtes ist, wird sich zeigen. Außerdem gibt es natürlich noch zahlreiche andere Merkmale, die für eine Niederlage im politischen Wettstreit ausschlaggebend sein können. Umgekehrt zeigt der Abgang der CDU-Parteivorsitzenden Kramp-Karrenbauer ein wenig, dass man auch mit wiederholten kritischen Äußerungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und plumpen Fastnachts-Witzchen über geschlechtliche Vielfalt langfristig keinen Blumentopf gewinnen konnte.

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"[...] „Den Verlust werden wir spüren“, urteilte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Jessica Purkhardt. Sie bezweifelte, dass eine andere Stadt eine gute IAA organisieren könne: „Die neuen werden nicht erfolgreich sein.“ Auch die Grünen votierten dafür, jetzt in Frankfurt eine Mobilitätsmesse auszurichten. „Damit wären wir deutschlandweit Spitze. [...]“

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 31. Januar 2020

"[...] Frankfurts Grünen-Fraktionschefin Jessica Purkhardt (40): „Das macht betroffen! Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Frankfurt die richtige Stadt für die neue Mobilitätsmesse gewesen wäre. Das Konzept passte. Vielleicht kehrt die Messe ja wieder zurück.[...]“

Der ganze Artikel in der BILD vom 30.1.2020

"[...] Jessica Purkhardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, übt Kritik an ihren Kollegen im Rathaus: Vielfach sei im Römer die Rede "von einer Schlammschlacht" gewesen. "Der Rechtsstaat führt aber keine Schlammschlachten, sondern schützt in diesem Fall die Stadt Frankfurt und die Vereine der Arbeiterwohlfahrt vor dem mutmaßlich selbstbereichernden Zugriff durch einige wenige", kommentiert sie. "Einmal mehr zeigt sich, dass die Anweisungen aus der Politik, eine Affäre nicht mehr zu thematisieren oder für beendet zu erklären, ein Hinweis sein können, dass wirklich was an den Vorwürfen dran ist." [...]

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 16. Februar 2020

"[...] Nachdem die Stadt die Stellungnahme um 16 Uhr veröffentlicht hatte, setzte die inhaltliche Kritik ein. Bei den Grünen war Enttäuschung zu spüren. Fraktionschefin Jessica Purkhardt monierte, dass Peter Feldmann „eine Woche für drei Zeilen“ Erklärung gebraucht habe. Die Grünen wollen nun der Frage nachgehen, ob der Verdienst von Feldmanns Ehefrau als Kitaleiterin der AWO den Vorschriften entsprach. Zugleich sehen sie „ein tieferliegendes strukturelles Problem bei der AWO“.

So gelte es auch den Vorwürfen nachzugehen, ob die 30-jährige SPD-Stadtverordnete Myrella Dorn, die offiziell noch Studentin ist, tatsächlich bei der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt die Abteilung Jugend mit 26 Mitarbeitern und zehn Honorarkräften leite. Auch der Fall des 33-jährigen Frankfurter AWO-Pressesprechers Johannes Fraß, der angeblich 100.000 Euro Jahresgehalt beziehe, müsse geklärt werden, sagte Jessica Purkhardt. [...]"

"[...] Auch die Fraktionschefin der Grünen, Jessica Purkhardt, sagte: "Wir warten gespannt, was der OB in seiner Stellungnahme zum Besten gibt." Nils Bremer, Feldmanns Büroleiter hat gestern ausgewählte Journalisten ausgewählter Medien für heute 16.15 Uhr "zu einem Hintergrundgespräch im Dienstzimmer" des Oberbürgermeisters eingeladen. Einer Pressekonferenz, bei der zahlreiche Journalisten mit Kamerateams aufmarschiert wären, wollte sich Feldmann offenbar nicht stellen.

Purkhardt, selbst Journalistin von Beruf, vermutet, dass der Oberbürgermeister den Journalisten eine schriftliche Stellungnahme in die Hand drücken wird. "Dann kann er ausgeklügelter formulieren". Unabhängig von der Geschichte "haben wir gut miteinander in der Koalitionsrunde zusammengearbeitet; "bienenfleißig". [...]"

Ein Zitat von mir habe ich in der Wetterauer Zeitung gefunden, obwohl ich noch nie mit jemandem von der Wetterauer Zeitung gesprochen habe. Der Stamm des Zitates ist wohl aus der FAZ abgekupfert, den die Redaktion der Wetterauer Zeitung dann aus eigener kreativer Vollkommenheit noch etwas erweitert hat:

"[...] Auch Frankfurts Stadtpolitiker beschäftigt das Thema: "Die Vorwürfe sind schwerwiegend. Die Arbeiterwohlfahrt muss sich äußern. Auch der Oberbürgermeister muss sich äußern", erklärte etwa Jessica Purkhardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen. "Es gibt alte und jetzt neue Vorwürfe gegen die AWO, und es braucht Erklärungen, damit wir wieder ins ruhige Tagesgeschäft gehen können.[...]"

Der ganze Artikel in der Wetterauer Zeitung vom 22.11.2019

"Es könne kaum verkehrt sein, wenn Geld des Bundes nach Frankfurt fließe, sagte gestern Jessica Purkhardt, Grünen-Fraktionsvorsitzende im Römer. Was die Stadt nun allerdings mit dem versprochenen Millionenbetrag für die Wiedereröffnung des Fernmeldeturms anfangen soll, ist nicht nur ihr unklar. [...]"
„Es ist ja überhaupt nicht klar, was das jetzt bedeutet“, sagte Purkhardt. Es habe zu Feldmanns Vorschlag im Parlament bislang weder einen Redebeitrag, eine Frage oder nur ein Hintergrundgespräch gegeben. [...]"

Der ganze Artikel in der F.A.Z. vom 16.11.2019

"Nur Betonpoller aufstellen, das ist nach Ansicht der Fraktion der Grünen im Römer kein ausreichendes Konzept, um aus einem vielbefahrenen Straßenabschnitt am Mainufer ein attraktives Stück Innenstadt zu machen. Derzeit sei der knapp einen Kilometer lange und drei Fahrspuren breite Mainkai, der seit Ende Juli für ein Jahr auf Probe zwischen der Untermainbrücke und der Alten Brücke für den Autoverkehr gesperrt ist, „nur eine E-Scooter-Trainingsstrecke“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jessica Purkhardt. Eigentlich sei die Fläche derzeit „eine Brache“. Schließlich würden die Fahrbahnen weder von Spaziergängern noch von Radfahrern genutzt. Es gebe nicht einmal ein Café oder eine andere Gelegenheit zum Verweilen in diesem neugewonnenen städtischen Raum. [...]"

Der gnaze Artikel in der F.A.Z. vom 15.11.2019

 

jessica purkhardt illu„Es ist wie es ist“, lautet eine landläufige Floskel. Dabei stimmt das gar nicht. Die Dinge ändern sich und wir uns auch. Selbstvervollkommnung sei der Naturberuf des Menschen, verkündeten einmal die Humanisten. Soweit muss man nicht gehen. Unzweifelhaft lohnend ist aber sicherlich ein gesundes Maß an Selbstreflektion und Selbstverwirklichung. Voraussetzung dafür ist jedoch, sich selbst und den eigenen Lebensentwurf gelegentlich zu hinterfragen.

Für die allermeisten LGBT*IQ ist diese Selbst-Evaluation im Rahmen des inneren und äußeren Coming-Out-Prozesses unausweichlich. Das ist nicht leicht. War es nicht und wird es wohl auch nie sein. Gleichzeitig ist es aber gewissermaßen eine Pflicht-Chance. Denn die Mehrheit der hetero-  und cis-Personen kommt gar nicht in die Verlegenheit, sich selbst fragen zu müssen, ob man wirklich so leben möchte wie man lebt. Wenn die dann feststellen, dass Lesben, Schwule und Trans* aber so leben, dann kann das ein Gefühl der Unzufriedenheit erzeugen.

Der Nollendorfblog-Autor Johannes Kram vermutete neulich im Gespräch mit mir, dass es auch Homophobie geben würde, wenn es gar keine Schwulen und Lesben gäbe. Der größte Teil der Homophobie sei in Wahrheit Heterofrustration.
Ich fürchte die These hat einen wahren Kern.

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"Aber tatsächlich gibt es Bewegung. Jessica Purkhardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, ist noch am Abend vor der Räumung im besetzten Haus gewesen. „Die Leute haben tolle Ideen“, urteilt sie.
Auch Purkhardt hält die Einrichtung eines Kulturzentrums für „denkbar“. Schon das alte, frühere Tibethaus sei ein Ort der Begegnung gewesen. Wenn man die Wahl habe zwischen Luxus-Eigentumswohnungen und einer kulturellen Nutzung, dann genieße in jedem Fall die Kultur Vorrang. Die Grünen wollen diese Zielvorstellung jetzt in der Römer-Koalition „besprechen“.
Purkhardt setzt darauf, dass man auch die Sozialdemokraten in der Koalition von dieser Perspektive überzeugen kann."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 9. Oktober 2019

"Die Doppelspitzen der Grünen haben den Vorteil, dass eine die klugen Dinge sagen kann und der andere Unsinn verzapfen. Auf Bundesebene ist für das Kluge Annalena Baerbock verantwortlich. Den Quatsch erzählt dann Robert Habeck. Deshalb hat er sich in einem Akt freiwilliger Selbstzensur von den sozialen Medien abgemeldet. Jetzt müsste er sich nur noch von Talkshows fernhalten. Habeck ist für gutes Aussehen zuständig, schließlich wollen auch die veganenen Grünen-Wählerinnen bespaßt werden.

Die Fraktionsdoppelspitze der Frankfurter Grünen hat noch nicht entschieden, wer das Schöne und wer das Kluge repräsentieren soll. Das Rennen zwischen Purkhardt und Popp ist noch offen. Fraktionsintern wird bereits kolportiert, dass beide sehr zum Schönen neigen."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 28. September

"Die Grünen wollen eine Entlastung der Menschen in der Stadt, „ohne ökonomischen Schaden für die ABG“, wie die Fraktionsvorsitzende im Römer, Jessica Purkhardt, der FR sagt. Deshalb könne die Gesellschaft bei der Neuvermietung von Wohnungen unter den Angaben des Mietspiegels bleiben. Die Grünen setzen sich aber für „eine gute soziale Mischung“ der Wohnquartiere in der Stadt ein. Mit einem Anteil „in Richtung von 50 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum“ finde sich der Konzern „auf einem guten Weg“, sagt Purkhardt."

Der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 2. September 2019

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